Regest: Promermoria über die Zukunft des Berliner Nationaltheaters und das Opernhaus mit einem geschichtlichen Rückblick zu den Anfängen des Theaters unter dem Direktor Doebbelin. In der Schrift wird auf das Orchester und das Ballet besonders eingegangen. Auch das Engagement von Sängerinnen wird angesprochen. Erwähnt wird die Sängerin Schmalz. - „Sobald das System vorgestellt ist, welches zu künftiger Führung des sämtlichen Königlichen Schauspielwesens, angenommen werden soll; ob es in einem allgemeinen großen Verein aller [...] Kräfte, gleichsam neue dramatische Akademie, und dann das erste vorhandenen Werk dieser Art in Deutschland bilden soll, oder ob dieses nicht angehen kann und das Ganze, beschränkt heruntergesetzt werden muß: so kann für den einen oder den andern Fall, der [...] detaillirte Plan zu künftiger Führung, vorgelegt werden“. Das Promemoria endet mit der Bemerkung: „Ueberhaupt ist ein sogenannter eiserner Etat, in keiner Sache weniger möglich, als in diesem Zweigen der darstellenden Kunst“. Unter dem Promemoria steht: „An H Staatsrath Schultz.“

Zitierhinweis

Iffland, August Wilhelm: Promemoria in Betreff der Vereinigung von Nationaltheater und Königlicher Oper. Berlin, 26. Januar 1810. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 13 vom 17.06.2022. URL: https://iffland.bbaw.de/v13/A0009036


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