Regest: Über praktische Probleme bei der Akteinteilung in Hinsicht der Bühnenbilder, der Doppelbesetzung von Rollen durch einen Schauspieler und über den Unterschied der In-Szene-Setzung eines Stücks für ein großes oder kleines Theater in Bezug auf die Aufführung des Stücks Julius Cäsar: I. sehe ein, dass das heterogene Publikum „einer kleinen Stadt zu einer Meinung und Empfindung für einen großen Gegenstand geleitet werden“ könne. [....] „Allein das größere Haus, giebt hierinn durchaus eben so veränderte Gesichtspunkte, als das größere Volck, welches starkes Licht und starke Schatten fordert, an den feineren Details sich langweilt, die schon damit an Freiheit verlieren müssen, daß der Raum eine starke und für die Natur der Sache übergrenzende Darstellung fordert in welcher das geringe Talent so leicht zu Grunde geht.“ I. wünsche, bald eine neue Akteinteilung und das Personenverzeichnis zu erhalten.

Zitierhinweis

Iffland, August Wilhelm: Über die In-Szene-Setzung des Julius Cäsar. Berlin, 5. November 1803. Samstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 11 vom 10.02.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v11/A0005419


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