Regest: Das Manuskript des Aufsatzes Über den Beifall im Schauspielhause ist mit zahlreichen Korrekturen versehen. I. nimmt die Vorstellung der Oper Iphigenia in Tauris vom 11. November 1798 zum Anlass, diese Schrift zu verfassen. I. beklagt die geringe Anteilnahme des Publikums an der Leistung der Schauspieler. I. wisse, dass Kenner die Berliner Aufführung der Pariser vorziehen. I. breitet in der Schrift Gedanken über die Wechselwirkung von Darstellern und Zuschauern auf die Theateraufführung aus. I. schreibt: „Diese Beifallsbezeugungen sind also kein leeres Ceremoniel, sondern ein Verständigungszeichen von Seele zu Seele, der elektrische Funke, den die Kunst hervorbringen soll, der große Beweis: daß Künstler und Zuhörer in einem Gefühle zusammentreffen, die Probe: daß die Aufgabe von den Künstlern richtig aufgelöst ist. [...] Es ist dringen nothwendig für die Erhaltung entschiedener Verdienste, für die Bildung angehender Künstler durch Aufmunterung, daß die wirkliche und scheinbare Anteillosigkeit des Parterre aufhöre.“ Schilderung einiger Szenen aus der Opernaufführung und die Reaktionen des Publikums. Erwähnt werden Beschort (Orest), Ambrosch (Pylades), Schick (Iphigenia).

Zitierhinweis

Iffland, August Wilhelm: Über den Beifall im Schauspielhause. Berlin, nach 11. November 1798 (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 7 vom 17.12.2018. URL: https://iffland.bbaw.de/v7/A0003137


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