Regest: J. sei seit drei Jahren sehr krank, der Sekretär Pauly könne es bezeugen. J.s Ärzte Sternemann und Kiehl hätten J. geraten, zwei Sommer hintereinander je acht Wochen eine Bade- und Blutreinigungskur zu machen. Deshalb bitte J. um Bewilligung eines Urlaubs. J. sehe ein, dass ein Urlaub unmöglich sei, da I.s Anstrengung bereits sehr groß seien. Deshalb wolle sich J. entweder eine Wohnung auf dem Lande in der Nähe der Stadt suchen oder das Mineralbad in Frankfurt an der Oder mehrere Male für einige Tage besuchen. J.s Vater und Pauly würden sich derweil um die Theatergeschäfte kümmern. Während seines Badeaufenthaltes wolle J. folgende Arbeiten trotzdem erledigen: die Rechnung des Theaters für 1802/03, die Berechnung der Ausgaben, die das neue Haus gekostet habe, die Rechnung der Potsdamer Frühjahrsschauspiele sowie die Aufstellung der Kosten und der Einnahmen der neuen Stücke.

Zitierhinweis

Von Jacobi (d. J.). Berlin, 14. Mai 1803. Samstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 12 vom 20.08.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v12/A0009556


Kanonische URLDieser Link führt stets auf die aktuellste Version dieses Dokuments.

https://iffland.bbaw.de/A0009556

Versionsgeschichte

Dieses Dokument liegt auch in älteren Versionen der digitalen Edition „Ifflands Archiv“ vor. Die Versionen, die eine Änderung gegenüber der jeweiligen Vorgängerversion beinhalten, sind mit hervorgehoben.