Regest: Der König wünsche, dass G. weniger Gehalt fordere. Was könne und wolle G.? (Erwähnung Beck) Zu I.s Legimitation kopiere er seinen Brief an den König. Dort habe er geschrieben. 1. Dass das Publikum G. begehre. 2. Dass G.s Gehaltsforderungen, seine jetzige Einnahme nicht übersteige. 3. Dass I. der Forderung G.s zugesgtimmt habe. - Die Kabinettsorder sei eine zu gewissenhaft gezogene Gerechtigkeitslinie. Dafür sei der König bekannt. I. werde alles tun, damit sein erster Vorschlag angenommen werde, man müsse „diese Stimmung zart behandeln“. G. sehe, dass es nicht in I.s Macht stehe, die Forderungen durchzusetzen. I. wisse nicht, was G. wolle, G. habe seit 12. Oktober nicht geschrieben. I. schlage vor, G. solle an den König einen Brief folgenden Inhalts schreiben: G. habe 20 Jahre in München bei einen gnädigen Fürsten gedient, jetzt wolle G. nach Berlin, fordere 1200 Reichstaler Gehalt und 150 Reichstaler jährliche Gratifikation. Es folgen weitere Ausführungen zum Vertrag. Wolle G. jedoch in München bleiben, so habe I. kein Wort gesagt. I. sende diesen Brief per Estafette an Herrn Lambrecht.

Zitierhinweis

An Johann Georg Gern. Berlin, kurz nach 12. November 1800 (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 12 vom 20.08.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v12/A0009455


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