Regest: I. werde so schnell wie möglich den Vertrag vorbereiten. I. verstehe, dass G. München nur deshalb verlassen habe, weil er dort keinen Kunstgenuss verspürt habe. I. verstehe G.s Anhänglichkeit für den Kurfürsten, den er auch sehr liebe. I. schreibe morgen an den König. Es sei I.s Pflicht für das Theater, für G. und für das Publikum, das Engagement schnell abzuschließen. Gleich nach Empfang der königlichen Antwort, schicke I. den förmlichen Kontrakt. Sollte dann eine Veränderung in München eintreten, müsse  Identifizierung der Person unsicherGraf Seefeld an den König schreiben. - I. werde versuchen, eine Vertrag über 1500 Reichstaler abschließen zu können, auch könne G. hoffen, in der großen Oper auftreten zu können. Wenn G. in Berlin sei, werde der König sich dazu entschließen. I. hoffe, dass G. einverstanden sei, dass er, wegen Madame Schick, Herrn Franz sowie Frau und Herrn Eunicke mit 1200 Reichstalern im Quittungsbuch zu stehen und die restlichen 300 Reichstaler jedes Jahr auf einmal zu empfangen.

Zitierhinweis

An Johann Georg Gern. Berlin, 26. Oktober 1800. Sonntag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 11 vom 10.02.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v11/A0009450


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