Regest: Herr Leonhard habe Z. geantwortet, dass Baron Dalberg Z.s Honorarforderung ablehne, jetzt sei Herr  Identifizierung der Person unsicherGley vom Stuttgarter Theater in Mannheim engagiert worden. Da Z. schon gekündigt hatte, habe er nun einen neuen Vertrag bis Ostern 1801 mit Keer, der das Theater leite, geschlossen. Länger wolle Z. nicht bleiben, denn das Herumziehen und Wandern habe ihm die Kunst von einer nachteiligen Seite gezeigt. Hier spiele man jetzt die größten Kunstwerke auf einem elenden Marionettentheater. Z. erinnere sich lebhaft an I.s Schrift über Menschendarstellung, in der stehe: „Freylich, arbeiten, und arbeiten müssen bringt den Künstler um seinen Namen“. Gegenwärtig sei das aber der Fall. Es folgen Berichte von seinen vielen Auftritten. Bei diesen Verhältnissen verliere Z. seine Bildung aus den Augen. Z. hoffe, dass I. ihm einen Nährboden für die Kunst zuweisen werde.

Zitierhinweis

Von C. F. Zimmermann. Stargard, 6. Juni 1800. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 12 vom 20.08.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v12/A0009427


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