Regest: H. danke für die Zusendung der Oper Alexis und bitte, auch die Partitur und die komplette Musik zu schicken. Es habe sich eine Sozietät vereinigt, die Schauspiele geben wolle, um die Grillen der traurigen Zeit zu dämpfen. I. möge H. mitteilen, ob er die Oper nach Pyrmont geben könne, wo H. „in das gouvernement eingemischt“ sei. Zwar wäre es schön, wenn I. einmal nach Grohnde käme, doch möge er nicht zur Aufführung kommen, weil H. den Ambrosi spiele. Des Weiteren wage H. ein Lustspiel, das er selbst verfertigt habe, I. zu schicken. Der Stoff beruhe auf einer wahren Geschichte aus Braunschweig. Die Posse habe 20 Jahre gelegen.

Zitierhinweis

Von August Wilhelm Karl von Hardenberg. Berlin, 3. Februar 1808. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 11 vom 10.02.2021. URL: https://iffland.bbaw.de/v11/A0009340


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