Regest: R. empfehle den Sohn des Rates Hözel, den I. bei seiner letzten Anwesenheit in Mannheim kennengelernt habe. Der 19jährige Hölzel spiele inzwischen auch in bedeutenden Rollen, bekomme aber keine Gage. Deshalb wolle er sein Vaterland verlassen. Hölzel habe als Prinz Malcolin in Macbeth, als August in Leichtsinn und gutes Herz und als Herold in den Hussiten mit Beifall gespielt. I. möge ihn in Berlin engagieren. - Mayer gefalle, man werfe ihm aber eine gezierte Manier und schlechte Körperhaltung vor. Thürnagel habe mehr Stimme als Mayer. Schmidt sei gänzlich heruntergekommen und das Publikum habe ihm neulich Sottisen gemacht, als er im Stück Die Freyer gespielt habe. R. habe das Lustspiel Die Verschwörung für die Mannheimer Bühne bearbeitet und wenn I. erlaube, schicke er es.

Zitierhinweis

Von Georg Christian Roemer. Mannheim, 3. Juni 1806. Dienstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 10 vom 28.08.2020. URL: https://iffland.bbaw.de/v10/A0008490


Kanonische URLDieser Link führt stets auf die aktuellste Version dieses Dokuments.

https://iffland.bbaw.de/A0008490