Regest: Nächstens werde zum Besten von Schillers Erben eine Vorstellung ohne Eingangs- und Schlussrede gegeben. - Von dem Stück Jaromir Fürst von Rügen, welches echt klassische Schönheiten enthalte, könne I. jetzt keinen Gebrauch machen. Das Genus der höheren Darstellung habe im Ganzen kein Glück gemacht und die Kasse in Schwierigkeiten gebracht. L. werde bemerkt haben, das Götz von Berlichingen uns leer habe ausgehen lassen, ebenso Iphigenia, Die natürliche Tochter, Coriolan und Regulus, Balboa von Collin ebenfalls. Die Direktion sei ein spekulatives Werk und erhalte nur 5000 Taler vom König. Deshalb bleibe I. nichts übrig, als für die Kassenerhaltung den Geschäftsmann zu machen. - Iphigenia solle diesen Winter wieder gegeben werden. Bemerkungen zu Besetzung, Erwähnung der Schauspielerinnen Schick und Meyer. Gewährung des freien Eintritts ins Parterre.

Zitierhinweis

An Konrad Levezow. Berlin, 5. November 1805. Dienstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 10 vom 28.08.2020. URL: https://iffland.bbaw.de/v10/A0008373


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