Regest: Habe R. das Gedicht für die Oper vor Wochen gewünscht, um sich auf seiner langen Reise damit zu befassen, so wünsche er es jetzt, um sich in Giebichenstein zu beschäftigen. Die Reise sei aufgeschoben. Sei es I. möglich, die Lieferung des Gedichts zu beschleunigen, so möge es I. schicken oder besser bringen. R. höre, dass I.  Iffland las am 12. August Zacharias Werners Die Weihe der Kraft in Halle, vgl. Journal des Luxus und der Mode, S. 623-629.
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bald
in Halle sei, um Luther zu deklamieren. I. möge nicht in der schmutzigen Hallorenstadt logieren, sondern in Giebichenstein, wo I. sich vor Jahren so wohl gefühlt habe. Habe I. bis dahin das Gedicht nicht, wolle R. einen Vorschlag zur Bearbeitung eines Trauerspiels von Euripides machen, das sich sehr zu einer Oper eigne. Von Wieland sei das Stück bereits gut  Wieland hat zwei Werke des Euripides übersetzt: Ion und Helena
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übersetzt
. I. möge mitteilen, wann er in Magdeburg und Leipzig sein werde.

Zitierhinweis

Von Johann Friedrich Reichardt. Giebichenstein, 17. Juli 1806. Donnerstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 10 vom 28.08.2020. URL: https://iffland.bbaw.de/v10/A0007532


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