Regest: U. habe bisher vergeblich auf eine Antwort auf seinen Brief gewartet, in dem er über sein und seiner Frau Debüt schrieb. U. wisse auch nicht, ob er die vorgeschlagenen Opern mitbringen solle. Den Kontrakt habe er erhalten und schicke ihn unterschrieben zurück, sobald seine Frau glücklich niedergekommen sei, was täglich erwartet werde. Mit den zugesagten 100 Dukaten Reisegeld komme U. nicht aus. U. habe 16 große, schwere Koffer und der Fuhrmann verlange für die Fracht bis Berlin 200 Reichstaler. Die Fracht mache sich bezahlt für Berlin. U.s Garderobe habe einen Wert von 600 Florin. Dabei seien die Sachen seiner Frau nicht mitgerechnet. Ganz Frankfurt und Mainz könnten bezeugen, dass er nicht aufschneide. L. möge dafür sorgen, dass U. noch 100 Reichstaler dazubekomme. U. wundere sich, dass Professor Engel, den U. schätze, ihn nicht mit einem Schreiben beehrt habe.

Zitierhinweis

Von Karl Wilhelm Ferdinand Unzelmann an Joseph Lanz. Mainz, 31. Januar 1788. Donnerstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 10 vom 28.08.2020. URL: https://iffland.bbaw.de/v10/A0006939


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