Regest: Dankt für die Aufteilung der Rollen zur Premiere der Feodore, die seinen Wünschen entspricht. Da die Aufführung in der kommenden Woche bevorsteht, äußert S.  Bei der Premiere am 12. Juni erfüllte Iffland den ersten Wunsch, nicht aber die beiden anderen Bitten; "Feodore" wurde zusammen mit zwei Komödien von Carl Schall und am Schluss der Vorstellung gegeben.
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drei Wünsche
: Erstens, dass sein Name zur Premiere nicht genannt werde, da ihm dies beruflich schaden könnte („Da ich indeß so eben, bei der neuen Organisation der FinanzPartie etatmäßig erst angestellt zu werden hoffe, so könnte sich das Vorurtheil neuer Dienstverhältniße mir nachtheilig seyn.“) Für Drucke und auswärtige Aufführungen kann sein schwer unterscheidbarer Name ruhig angegeben werden. Zum zweiten ersucht S. darum, zusammen mit seinem Stück ein Ballett mit der Familie Kobler zu geben, die in der  Nach der Aufführung von Feodore am 18.06.1812 tanzten die Koblers ein Pas de trois.
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kommenden Woche ohnehin auftrete
, da er angesichts des schönen Wetters sonst einen leeren Saal befürchtet. S. bittet darum, dass Feodore am Anfang gegeben werde, damit Ouvertüre und Finale nicht gestört würden.

Zitierhinweis

Von Johann Philipp Samuel Schmidt. Berlin, 3. Juni 1812. Mittwoch (Regest). Bearb. v. Markus Bernauer. In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 9 vom 10.12.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v9/A0006173


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