Regest: I. hat gestern Der Beruf gelesen. Das Lustspiel erscheint I. zu lang und wird die Kräfte der Darstellerin erschöpfen. Das Problem wird durch die kurzen Umkleidezeiten verstärkt. Das wird bei der ersten Vorstellung weniger, dafür bei den folgenden umso mehr sichtbar. Aus diesem Gründe wünscht I. Kürzungen. Das Manuskript ist gehaltvoller als der Druck. I. glaubte das Manuskript fälschlicherweise durchpaginiert und hat es auseinander genommen; jetzt ist die Zusammenstellung nicht mehr durchschaubar und die Wirkung kann nicht überblickt werden. Schlegel und die Magnetkur wünscht er nicht erwähnt, die Anhänger lassen ihren Unmut am Stück und den Schauspielern aus. Er beherrscht die Sprache zu wenig, um zu beurteilen, ob die französische Szene zu Ärger führen kann, das muss er einem Sprachkenner und Zensor überlassen. Er wünscht, dass das Manuskript erst richtig geordnet und dann kopiert werde, um es überschauen zu können.

Zitierhinweis

An Sophie Louise Schröck. Berlin, 31. Januar 1813. Sonntag (Regest). Bearb. v. Markus Bernauer. In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0006156


Kanonische URLDieser Link führt stets auf die aktuellste Version dieses Dokuments.

https://iffland.bbaw.de/A0006156