Regest: W. unterstützt die im beiliegenden Brief von Voß geäußerte Bitte, ihm eine Bestätigung über das ausstehende Honorar für Faust und dessen nahe Auszahlung zukommen zu lassen, Voß sei in Nöten. Faust müsse  Eine Aufführung kam nicht zustande.
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diesen Winter auf die Bühne kommen
; W. werde sich alle Mühe geben, sich „über das Gewöhnliche zu erheben ohne deswegen die Spur der Wahrheit und der Melodie, die ersten einzigen Zeichen des Genius und der Kunst, zu verlassen.“ Wenn Voß den ganzen Faust so bearbeitet wie die beiliegenden Verse, wird der musikalische Part vortrefflich. W. bittet I., die beiden Stücke, die Voß statt der Pfarre abliefere, anzunehmen und eins davon wenn möglich aufzuführen. Voß sei trotz seiner unangenehmen wirtschaftlichen Lage gekränkt, wenn er ein Stück bezahlt bekomme, das dann nicht aufgeführt werde. W. wirbt für einen Geiger, der aus Braunschweig stamme und für den sich Professor Lichtenstein interessiere. W. legt von diesem ein Schreiben bei. Dieser gute Musiker sei in Not, er könnte für 15 Reichstaler Honorar ein Konzert zwischen den Akten geben. Er fragt nach den Zwischenakten im  Für den 13. Juli war eine Vorstellung von Ifflands Stück im Opernhaus angesetzt.
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Vaterhaus.

Zitierhinweis

Von Bernhard Anselm Weber. Berlin, 11. Juli 1812. Samstag (Regest). Bearb. v. Markus Bernauer. In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0006141


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