Regest: P. bedankt sich für die Mitteilung der Manuskripte von Mustapha Bairacktar und des Lustspiels Die Pfarre. Mustapha Bairacktar habe gefallen, doch sei es vor acht Tagen der Zeitumstände wegen  Die Antwort von Johann Friedrich Wilhelm Himly lehnt sowohl die Aufführung wie den Druck für den Moment ab.
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an das auswärtige Departement
geschickt worden, auch wenn P. mit Ausnahme der Stelle, an der ein Russe, ein Franzose und ein Engländer sich über die politischen Verhältnisse im Osmanischen Reich unterhalten, keine Bedenken habe. Das Lustspiel Die Pfarre könne in vier bis sechs Wochen  Keines der Stücke, deren Eingang Pauly hier bestätigt, kam in Berlin unter der Direktion Ifflands zur Aufführung,
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zur Aufführung kommen
Quint und Bätely sei eben erst eingegangen und noch nicht gelesen. I. wie P. halten die Bedenken von Voß wegen des bezahlten Honorars für die Komödie Der falsche Bräutigam, die der Dichter nicht umgearbeitet habe, für falsch. Ein Stück zu schreiben, sei aufwändig, es abzulehnen nicht. Daher sehe das Nationaltheater die Entschädigung verdienter Autoren vor, wenn ihre Stücke nicht angenommen würden. V. sei ein verdienter Autor, das erhaltene Honorar also angemessen. Wenn Mustapha Bairacktar angenommen werde, werde er auch dafür eine Bezahlung erhalten. V. solle seine Stücke außerdem nicht zu früh drucken lassen.

Zitierhinweis

Von Michael Rudolph Pauly an Julius von Voß. Berlin, 14. März 1812. Samstag (Regest). Bearb. v. Markus Bernauer. In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 9 vom 10.12.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v9/A0006124


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