Regest: G. werde einsehen, dass I. aufgrund der  In einer Rezension der ersten Aufführung der Oper Armide heißt es: Die meisten Dekorationen sind schön, selbst prächtig: aber die Wolken-Glorie in welcher am Ende des zweiten Aktes Armida mit ihrem Geliebten aufsteigen soll, war schlechterdings nicht in Bewegung zu setzen. Glücklicherweise fiel der Vorhang, aber es wurde Unzufriedenheit laut. (HSZ, 23. Mai 1805)
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sitzengebliebenen Glorie
höchst unzufrieden sei. Die Glorie habe während der Proben mehr Zeit und Aufwand gekostet, als die Verhältnisse und Kräfte gestatten. Nur der Erfolg hätte den Aufwand gerechtfertigt. Das Aufsteigen der Glorie sei der schönste Moment der  Armide.
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Oper
, der Wendepunkt des Stücks: „Er ist vernichtet! “ Nicht nur vernichtet, sondern dem Hohngelächter preisgegeben und beschimpft. Das sei nicht zu entschuldigen. I. habe gestern die Nacht in Fieber zugebracht und geschwiegen. Heute sei es seine Pflicht, zu sagen, dass bei Wiederholung dieser Oper der Schimpf nicht noch einmal geschehen dürfe.

Zitierhinweis

An Johann Balthasar Glatz. Berlin, 21. Mai 1805. Dienstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0005519


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