Regest: V. schickt I. das Manuskipt von Roger und Goffreda eines Verfassers, der sein Inkognito vorerst wahren will. Das Trauerspiel sei in  Mit dem folgenden Brief vom 24. Juli 1812 schickt Vien eine versifizierte Fassung. Dieser Brief, worin von einem anderen Verfasser nicht mehr die Rede ist, lässt sehr vermuten, dass das Stück von Vien selbst stammt.
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Prosa
, doch bestehe die „wahre Poesie der Tragödie nicht in Sylbenstecherei, sondern in Wahrheit der Charaktere, im richtigen, lebendigen Ausdruck, tiefer, wahrer Empfindungen und Leidenschaften, in der Fortschreitung und steigendem Interesse der Handlung“. Dies möchte „dem prächtigen Klingklang mancher neuesten Dichterlein vorzuziehen seyn“. I. dürfe im Falle der Annahme alle nötigen Veränderungen vornehmen. Falls er für den Geburtstag des Königs noch kein würdigeres Stück gefunden habe, enpfehle sich dieses, weil es Stellen gebe, die eine „Anspielung auf unsern edlen Monarchen darbieten“.

Zitierhinweis

Von L. Vien. Berlin, 25. Mai 1812. Montag (Regest). Bearb. v. Markus Bernauer. In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 9 vom 10.12.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v9/A0005285


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