Regest: R. habe seinen Chef gebeten, ihn aus seinen hiesigen Verbindlichkeiten zu entlassen und nach Berlin gehen zu lassen, aber noch keine Antwort erhalten, da er nach Hannover gereist sei. Nächste Woche reise R. mit der Gesellschaft ebenfalls nach Hannover. Man habe R. in Hannover einen Vertrag über sechs Jahre angeboten, der nochmals um sechs Jahre verlängert werden könne, auch werde demnächst eine Pensionsanstalt errichtet. Details über den Vertrag in Hannover. R. sei seit fast 21 Jahren beim Theater und habe immer mit Mangel und Dürftigkeit kämpfen müssen, auch sei R. von seinen bisherigen Direktoren wie ein Lasttier behandelt worden. Nun, da in der Ferne eine bessere Zukunft aufscheine, komme er in Bedrängnis, aus der R. nur durch Ifflands Hilfe herauskomme. Außerdem wolle sich R.s Frau nicht in Berlin engagieren lassen, aber sie würde R. folgen, wenn er nach Berlin gehen würde. P. sehe, dass R. sich in einer traurigen Lage befinde. R. sende die Verträge für Iffland zurück. R. könne zu Ostern nicht nach Berlin kommen.

Zitierhinweis

Von Carl Reinhard an Pauly. Braunschweig, 11. Februar 1803. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0004759


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