Regest: V. sei unzufrieden mit der Beleuchtung im Stück Die Geisterinsel und befürchte, dass sie auch im Stück Das Labyrinth misslingen werde. I. habe V. freie Hand gegeben, um das Neueste und Wunderbarste hervorzubringen. Um eine große Gesamtwirkung hervorzurufen, habe er einzelne Effekte aufopfern müssen. V. beklagt sich über Lanz, der die Arbeiter nicht führe, und bittet I., Lanz zu ermahnen. Lanz solle so gut arbeiten wie sein verstorbener Vater. Auf Grund von Lanz' Unpünktlichkeit konnte V. niemals einen Gesamteindruck von den Dekorationen gewinnen. Die größte Sorge bereite V. die Beleuchtung, weil durch sie die Dekoration erst belebt werde. Das Risiko eines Misserfolgs sei um so größer, da das Publikum und der Hof das Stück wie den Messias erwarteten. V. bitte darum, in Zukunft nur solche Stücke aufzunehmen, die einer gewöhnlichen Beleuchtung bedürfen. V. wolle aus familiären Gründen Ende Mai eine fünfmonatige Reise nach Italien unternehmen. I. möge V. vorher alle für diesen Zeitraum benötigten Dekorationen angeben.

Zitierhinweis

Von Bartolomeo Verona. Berlin, 24. März 1803. Donnerstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0004244


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