Regest: R.s Abwesenheit habe bewirkt, dass das Stück ohne R.s Veränderungen gegeben worden sei. I. habe nicht länger warten können, da Madame Schick verreise und Madame Eunike im Kindbett liege. Das Stück habe gefallen, aber minder als das erste Stück. Daran möge an der Vollkommenheit des ersteren liegen. Weitzmann sei mit großem Beifall aufgenommen worden, er habe trefflich gesungen. Das Lied von Weber stehe nicht an seiner Stelle und weil Weber es einem Musenalmanach versprochen habe, solle es nicht in den Klavierauszug aufgenommen werden. Gestern sei das Stück, das I. Der Jubel getauft habe, in Anwesenheit des Königs wiederholt worden. I. schicke das Manuskript mit den Änderungen, die auf Wunsch von Madame Unzelmann gemacht worden seien. – Das neue Schauspielhaus werde nicht vor Ostern fertig. I. schreibe an Kotzebue. Man sei in Berlin geneigt, sich für ihn einzusetzen. Die kleine Mebus und Eunike, auch Kaselitz seien gut aufgenommen worden.

Zitierhinweis

An Johann Friedrich Reichardt. Berlin, 27. Juni 1800. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0003426


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