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Regest: R. sei es mit I.s Brief vom 29. Mai wie mit dem vorigen Brief ergangen, deshalb die verspätete Antwort. R. freue sich, dass sich I. für das kleine Stück verwende. R. habe einiges gestrichen und würde sich freuen, wenn I.s Streichungen mit den seinigen zusammenträfen. Das komische Lied von Weber nehme er gern auf, bezweifele aber, ob Weitzmann mit einem lustigen Lied vorteilhaft debütieren könne. R. könnte auch ein neues Lied von Goethe vorschlagen. I. möge das Lied bald mitteilen, damit es R. in die Partitur und in den Klavierauszug einschalten könne. Fragt, ob Weitzmann schon aufgetreten sei? R. dankt I., für den Auftrag von Kotzebues Oper. Sie komponiere sich lustig und gebe zu reicher, mannigfacher Musik Anlass. R. fragt, was an dem Gerücht von Kotzebues Verbannung nach Sibirien sei. Kotzebue habe R. noch nicht geschrieben. – Gerade erhalte R. die Übersetzung des Tamerlan.

Zitierhinweis

Von Johann Friedrich Reichardt. Giebichenstein, 7. Juni 1800. Samstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 5 vom 08.05.2018. URL: https://iffland.bbaw.de/v5/A0003425


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