Regest: R. sei erschreckt, dass I. das unfertige Stück ohne seine Änderung gegeben habe und er bitte, es nicht zu wiederholen, wenn es die Umstände erlaubten. Im Herbst, wenn R. komme, sollen die Änderungen aufgenommen werden. R. habe in der letzten Zeit ein edleres Liederspiel mit Rücksicht auf Madame Schick entworfen und freue sich, es im Herbst vorlegen zu können. Es sei R. gelungen, zu einer Szene aus der Schweizer Natur die beliebtesten Lieder von Goethe und R. anzuwenden. Bleibe es bei I.s Willen, zum Geburtstag der verwitweten Königin Tamerlan zu geben, so komme R. in den ersten Tagen des Oktobers nach Berlin, um den Proben beizuwohnen. R.s Bursche sei damit beschäftigt, den deutschen Text abzuschreiben. R. freue sich darüber, dass Weitzmann gütig aufgenommen worden sei. I. möge, sobald er Nachrichten von Kotzebue erhalte, es R. mitteilen. R. sei mit Eifer an der Arbeit und wolle sie nicht erkalten lassen.

Zitierhinweis

Von Johann Friedrich Reichardt. Giebichenstein, 1. Juli 1800. Dienstag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0003414


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