Regest: L. werde von seinen Gläubigern belästigt, sie kämen in sein Haus und bedrängen seine Frau. L. habe viel Arbeit mit dem Chor, er wolle I. sein „Geschäft mit den Choristen“ erläutern: täglich müsse er sich mit 20 Choristen „herumquälen“, um sie dahin zu bringen, dass sie „die Chöre auf dem Theater ganz richtig mitsingen können“. Leider gingen viele Choristen nach einiger Zeit weg oder ihre Stimmen veränderten sich. Gerade jetzt hätte „der Discantist und der Altist“ seine Stimme verändert. Holzbecher der 2te, Eyrich, Laacke der 2te, Fleischhammer und Franz haben ihre Stimme verloren. Für„ diese müsse er nun neue anlernen“ und ihnen „Singestunden“ geben. Er habe mehr Arbeit als „der Musikus“. L. bitte nochmals um 2 Reichstaler wöchentliche Zulage und 200 Reichstaler Vorschuss.

Zitierhinweis

Von Johann Heinrich Leidel. Berlin, 19. Dezember 1798. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0003157


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