Regest: Die Erwartung von I.s Brief habe R. abgehalten, schon eher zu schreiben und für die einhundert Taler, die R. für das Liederspiel erhalten habe, zu danken. R. warte auf das Manuskript, damit er es bei kaltem Blut vollenden könne. R. habe einige kleine Veränderungen im Sinn. Auch die Strophe zu dem Tyroler Volkslied, die der Schwager Alberti eingetragen habe und die R. erst jetzt geschickt worden sei, könne so, wie sie jetzt ist, gar nicht auf dem Theater gesungen werden. I. möge das Manuskript mit Webers Lied bald schicken. R. habe in dieser Woche nach Magdeburg reisen wollen, wo sein erstes Liederspiel gegeben worden sei; R. habe es aber nicht gemacht, weil er auf I.s Brief gewartet habe. Grüße an I.s Frau.

Zitierhinweis

Von Johann Friedrich Reichardt. Giebichenstein, 18. Juni 1800. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0001309


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