Regest: Sch. erwähnt seine an I. geschickten Stücke Der gute Vorsatz und Die erste Liebe. Klagt, dass I. sein Versprechen eines Honorars für das zweite Stück noch nicht eingelöst habe. Erinnert schwärmerisch an die Zeit, da I. ihm mündlich als auch schriftlich sein Wohlwollen wie auch seine Freundschaft versichert habe. Immer wieder frage er den Hofkammerrat vergeblich, ob I. von Sch. schreibe. Das Weimarer Theater habe keine großen Fortschritte gemacht. Cordemann sei engagiert, leiste aber nicht viel. Haltenhof, der für den entlaufenen Leißring gekommen sei, sei ein erbärmlicher Wicht. Madame Teller sei für Madame Eau de Vie gekommen. Die Aufführungen der Schiller'schen Stücke haben allgemeinen Beifall erhalten, selbst der König habe seine Zufriedenheit geäußert. Schiller habe ein neues Stück unter der Feder, auch wolle er einige Shakespeare'sche Stücke für die Bühne einrichten.

Zitierhinweis

Von Carl Christian Heinrich Schall. Lauchstädt, 10. Juli 1799. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0001083


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