Regest: 1. Der junge Hofman habe zwei Jahre umsonst bei Warsing im Orchester gespielt, sein Vater sei ein rechtschaffener Mann, er sei von allen Musikern der pünktlichste im ganzen Orchester. Der Sohn sei sein Schüler, W. bittet, ihn „auf den Etat zu setzen“. Dagegen soll ein anderer Musiker nicht angestellt werden. - 2. Er schlägt vor, an H Dausch zu schreiben, dass am Sonntag eine Oper gegeben werden möge. - 3. W. kenne den Musiker Pannenberg gar nicht, weder habe er ihn Harfe noch Violine spielen hören, er müsse schon alt sein. Davon seien schon „so Viele im Orchestre“. - 4. W. wisse nicht, „welches der deutsche oder der französische Thurm ist“. Vom Orchester könne man unmöglich etwas hinwegnehmen. Man sitze im Orchester „so gedrängt auf einander, daß [...] die ersten Geigen alle Abend [...] schreien: ,wann wird das Orchestre denn einmal erweitert, denn wir können keinen Bogenstrich mehr führe‘“. - 5. Die jüngere Hamel spiele im Knicker die Louise, die Müller die Rosine, die Eigensatz die Henriette. - Morgen werde Seidel den Doktor u: Apotheker für ihn aufführen.

Zitierhinweis

Von Bernhard Anselm Weber. Berlin, 8. Dezember 1797. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0000859


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