Regest: I. teilt ihr mit, dass bei  Dezember 1796.
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seinem Direktionsantritt
das Publikum und der Hof gegen sie eingenommen waren: „Man beschuldigte Sie geringer Aufmerksamkeit für dasselbe.“ Sie sei oft krank gewesen. Sie sei „so sehr außer der Berechnung der vorigen Direktion gekommen“, dass die Schauspielerin Dem. Schwachhofer engagiert worden sei. Er habe aber eine vorteilhafte Meinung von ihr. Sein „Bestreben“ sei es, sie „wieder in Nothwendigkeit und so in den Gesichtspunkt des Publikums zu bringen“. Sie könne aber jetzt kein weiteres Benefiz erhalten. Beim verstorbenen König hätten sich H Ambrosch, Mattausch, Hert, Labes, Reinwald, H und Mad. Eunike , H Beschort gemeldet. Herr Kaselitz habe sich bei dem jetzigen König gemeldet. Er bedaure, so direkt mit ihr sprechen zu müssen, fragt, ob sie keine Freunde habe, die offen mit ihr sprechen. Sie müsse sich anstrengen. I. wünsche, dass sie in Zukunft auch in Schauspielen auftrete, sie müsse sich um das Publikum bemühen. Von dem „Band der allgemeinen Meinung“ hingen die „Zahlungen so oft und fast allein“ ab.

Zitierhinweis

An Marianne Müller. Berlin, 13. Dezember 1797. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0000530


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