Regest: W.s. Ersuchen, ein Benefiz für die Sängerin Schick im Opernhaus abzuhalten, bedürfe einer schriftlichen Antwort. Bisher habe niemand „weder darum gebeten, noch den Gedanken dazu gehabt“. Benefize seien ganz von der Gnade des Königs abhängig. I. schätze die Schick sehr und wünsche ihren Vorteil. Wenn aber der König ihn um seine Meinung fragen werde, werde er antworten, dass bei der Vorstellung der Oper Palmira im Opernhaus auf Kosten des Königs neue Dekorationen und zusätzliche Garderobe angeschafft und auch die königliche Kapelle herangezogen werden müssten. I. legt dar, dass die Kasse und das Theater unter diesen Umständen verlieren würden. I. schlägt vor, die Schick solle ein Konzert im Opernhaus erbitten.

Zitierhinweis

An Bernhard Anselm Weber. Berlin, 15. Dezember 1797. Freitag (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0000524


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