Regest: Gestern sei die Partitur von Solimann und den Barmeciden abgegangen. Die Schwestern von Prag würden folgen. Bei der Partitur der Barmeciden liege ein Brief des Verfassers, auch habe K. Beilagen von Kotzebue und Opitz beigelegt. Brömels Die Glücklichen könne in Wien nicht gespielt werden, weil darin ein Minister vorkommen soll, der erst in Ungnade falle, dann wieder in Gnade komme. Das gehe in Wien nicht. K. will wissen, wie es mit dem „TabletKrämer“stehe, ob Kotzebue es angenommen und bezahlt habe. Sannens und Hannemann fragen täglich nach Antwort von I. Die Oper Camilla von Paër könne I. für 15 Dukaten haben. K. freue sich auf I.s Stück Die Künstler. K.s Frau sei schon seit drei Monaten krank. Grüße an I.s Frau.

Zitierhinweis

Von Siegfried Gotthelf Koch. Wien, 6. November 1799. Mittwoch (Regest). In: August Wilhelm Ifflands dramaturgisches und administratives Archiv. Digitale Edition, hg. v. Klaus Gerlach. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. Version 8 vom 29.04.2019. URL: https://iffland.bbaw.de/v8/A0000011


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